Ein Plädoyer für mehr Aufmerksamkeitsgerechtigkeit

Wahlen

unsere Kandidaten

Wahlkampfabschluss der SPD im Ergoldinger Bürgersaal

„Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage des Geldes“, fasste es der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Uli Maly beim Wahlkampfabschluss der SPD im Ergoldinger Bürgersaal zusammen. Sozusagen als „verspätetes Geburtstagsgeschenk“ war Maly nach Ergolding gekommen, denn beim SPD-Parteitag am 10. März in München hatte ihn die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller eingeladen – just an diesem Tag hatte sie selbst Geburtstag und Maly „konnte ihr diesen Geburtstagswunsch nicht abschlagen“, wie er in Ergolding einräumte. In einer lockeren Talkrunde unterhielt sich Müller mit Maly, der vor kurzem zum „beliebtesten Oberbürgermeister Deutschlands“ gewählt wurde. Kern der politischen Arbeit müsse es sein, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen, sie zu verstehen und Abhilfe zu schaffen. Und genau dafür brauche es einen neuen Politikstil: Zurück zu Sachlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung. Gemeinsam mit Uli Maly brach Ruth Müller eine Lanze für mehr bezahlbaren Wohnraum und Nürnbergs Oberbürgermeister berichtete, dass die dortige Wohnungsbaugesellschaft erst am Vortag das 100jährige Bestehen gefeiert habe. Bezirkstagskandidat Gerd Steinberger erinnerte daran, dass die Landshuter Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag auch die Möglichkeit haben, für eine städtische Wohnungsbaugesellschaft zu stimmen.  In der Talkrunde wurde auch deutlich, dass Gerechtigkeit nicht nur auf das Materielle bezogen werden dürfe. Es ginge bei weitem nicht nur um Geld, sondern beispielsweise auch um Bildungsgerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit oder Generationengerechtigkeit. Gefordert sei insbesondere eine neue Aufmerksamkeitsgerechtigkeit: „Um zu verstehen, was die Menschen bewegt, kommt es auf die Umverteilung von Aufmerksamkeit an“, erklärte Maly. „Wir müssen hinschauen und zuhören, wenn wir die Sorgen und Nöte der Menschen in unserem Land verstehen und Verbesserungen bewirken wollen“. „Genau deshalb waren wir in den letzten Wochen vor Ort unterwegs bei Vereinen, Verbänden und ehrenamtlichen Organisationen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“, so Müller. Sowohl Maly als auch Müller sind über die ehrenamtliche Jugendarbeit in die Politik gekommen, wie sich im Gespräch herausstellte: Maly über die Falken und den Kreisjugendring und Ruth Müller über ihre Engagement in der KLJB. Das schaffe Verbindungen und Erfahrungen, von denen man ein Leben lang profitieren könne. Und aus dem ehrenamtlichen Engagement erwachse Solidarität. „Und darin liegt die Stärke unserer Gesellschaft“. Eine Stärke ohne Solidarität wäre nur Egoismus. Die SPD wolle den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und den Wandel gestalten. „Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung und Ihre Stimme im Landtagswahlkampf“, warb Maly am Ende um Unterstützung für die Sozialdemokraten und Ruth Müller, die Direktkandidatin der SPD im Stimmkreis Landshut. Müller fasste ihre Kernthemen beim Wahlkampfabschluss noch einmal zusammen, wie beitragsfreie KiTas, mehr Ganztagsschulangebote und eine bessere Versorgung älterer Menschen, die auf soziale und medizinische Unterstützung angewiesen sind. Der Landtagslistenkandidat Sebastian Hutzenthaler moderierte im Anschluss die Fragerunde und Bezirkstagskandidatin Christine Erbinger oblag es, sich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen im Wahlkampf zu bedanken. Mit bayerischen Liedern von Stefan Kolbeck und selbstgemachten Kiacherln von Angelika Wimmer klang der interessante Spätnachmittag im Bürgersaal aus.

 

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

 

WebsoziCMS 3.7.1.9 - 001231827 -

Besucher:1231828
Heute:12
Online:2
 

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis
 

WebsoziInfo-News

12.12.2018 19:10 Ausbildungsbilanz 2018: Eine starke Ausbildung für alle
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat heute seine Ausbildungsbilanz für 2018 vorgestellt. Die Bilanz wirft Licht und Schatten. Sie macht deutlich, dass die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBIG) überfällig ist. Die bisher bekannten Vorschläge der Bundesbildungsministerin greifen noch in jeder Hinsicht viel zu kurz. Wir wollen mit der Modernisierung das weltweit anerkannte, kooperative Zusammenspiel von Sozialpartnern, Staat

11.12.2018 20:45 10 Jahre Lebensmittel ohne Gentechnik sind ein großer Erfolg
Eine im Auftrag der SPD-Bundestagsfraktion erstellte Analyse zeigt, dass ‚Ohne Gentechnik‘ ein sehr erfolgreiches Marktsegment ist. Seit zehn Jahren gelten für das Label klare und strenge gesetzliche Vorgaben. Angebot und Nachfrage nach Milch, Eiern, Käse und Fleisch von Tieren, die ohne Gentechnik gefüttert wurden, wachsen weiter. „Das freiwillige Label ‚Ohne Gentechnik‘ sorgt für mehr Transparenz für

11.12.2018 20:41 Gute-Kita-Gesetz: mehr Qualität, weniger Gebühren
Der Bundestag beschließt diese Woche das Gute-Kita-Gesetz. Katja Mast sagt: Der Bund investiert 5,5 Millarden Euro für gute Kitas – und damit für gute Kinderbetreuung. „Das Gute-Kita-Gesetz kommt! Damit lösen wir unser Versprechen ein: mehr Qualität, weniger Gebühren.  Für die SPD-Bundestagfraktion ist klar: Jedes Kind muss die gleichen Chancen auf gute Kinderbetreuung haben. Dafür investiert der Bund

11.12.2018 20:37 Patienten brauchen eine sichere Versorgung mit Arzneimitteln
Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion, Sabine Dittmar, äußert sich zu den Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Apotheken, die Gesundheitsminister Spahn heute vorgestellt hat. „Seit dem EuGH-Urteil haben wir mit der Diskussion über das RX-Versandhandelsverbot zwei Jahre verloren. Die Vorschläge, die Gesundheitsminister Spahn jetzt vorgelegt hat, sind uns teilweise gut bekannt. Wir selbst haben sie in ähnlicher Form schon vor Monaten in

09.12.2018 19:38 Europa ist die Antwort
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen. Ob wir der europäischen Idee neuen Schub geben. Oder ob der Weg zurück führt in nationalstaatliches Klein-Klein – und wir die Weltpolitik der anderen nur an der Seitenlinie kommentieren und erdulden. Um nichts weniger geht es

Ein Service von info.websozis.de