SPD Furth bei Landshut

Vor 95 Jahren: SPD setzt Frauenwahlrecht durch

Am Anfang stand höhnisches Gelächter

Die SPD erinnert an das vor 95 Jahren eingeführte Frauenwahlrecht

Die Herren der konservativen Parteien fanden es einigermaßen lustig, als sie zum ersten Mal in der Weimarer Nationalversammlung die Anrede „Meine Damen und Herren“ vernahmen. Das Protokoll vermerkt jedenfalls Heiterkeit, doch die SPD-Abgeordnete Marie Juchasz fuhr unbeirrt fort: „Was die Regierung getan hat, war eine Selbstverständlichkeit. Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“ Die SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller, MdL bezeichnet den 19. Januar 1919, als rund 20 Millionen Frau in Deutschland zum ersten Mal ihr Wahlrecht ausüben durften, als historischen Tag. Als einzige Partei im Deutschen Reich habe die SPD das Frauenwahlrecht als eine Hauptforderung im Programm gehabt – und zwar seit dem Parteitag von Erfurt im Jahr 1891. Unter Bundeskanzler Willy Brandt sei schließlich die Gleichstellung von Mann und Frau im Ehe- und Familienrecht Wirklichkeit geworden.

Seit 2002 ist Christel Engelhard stellvertretende Landrätin

Ein Vierteljahrhundert bei der SPD
Christel Engelhard für langjährige Mitgliedschaft geehrt

Im vorpolitischen Raum – bei den Bürgern gegen Fluglärm – hatte sie begonnen, sich zu engagieren. Und die Politiker, die sie damals unterstützt hätten in ihrem Anliegen seien von der SPD gewesen. So sei es nur konsequent gewesen, dann auch in diese Partei einzutreten, erinnerte sich Christel Engelhard an ihre Anfänge in der Sozialdemokratie. Die beiden Kreisvorsitzenden Josef Kollmannsberger und Ruth Müller, MdL konnten die Altdorferin Christel Engelhard für ihre 25jährige Parteizugehörigkeit ehren und überreichten ihr eine Urkunde sowie eine Silbernadel. „Mit dem Eintritt alleine sei es für Engelhard nicht getan gewesen“, so Ruth Müller in ihrer Laudatio. Schnell übernahm sie Verantwortung im SPD-Ortsverein Altdorf und führte zwölf Jahre auch die SPD im Landkreis Landshut. 1996 wurde sie erstmals in den Kreistag und Gemeinderat gewählt und war von da ab auch sechs Jahre stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Altdorf. Seit 2002 ist Christel Engelhard, die bei der Kommunalwahl im März als Landrätin antritt, als stellvertretende Landrätin im ganzen Landkreis unterwegs.


Bildunterschrift: (v.l.) Kreisvorsitzende Ruth Müller, MdL, stellv. Kreisvorsitzender Josef Kollmannsberger und stellv. Landrätin Christel Engelhard

Sterne der Liebe, der Freude und der Zuversicht

"Die Sterne des Himmels können wir einander nicht schenken.
Aber die Sterne der Liebe, der Freude und der Zuversicht."
(Irmgard Erath)

Mehr Demokratie gewagt und gewonnen

MdL Ruth Müller zum Ausgang des Mitgliederentscheids

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis