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STEPHAN STRASSER              Ortsvorsitzender

ANTON EINHELLIG                  Stellv.Ortsvorsitzender

HANS-PETER SCHERBLE       Mitglied des Gemeinderates Furth

 

 

 
 

Selbstbestimmt im Alter Leben 19.09.2017 | Ortsverein


 

MdL Ruth Müller und Hans-Peter Scherble besuchten Caritas Alten- und Pflegeheim in Furth

In einem Schloss den Lebensabend zu verbringen ist in Furth möglich: Das Caritas Alten- und Pflegeheim ist im alten Wasserschloss untergebracht und bietet durch seine besondere Bauweise eine sehr familiäre und anheimelnde Atmosphäre für die 47 Bewohnerinnen und Bewohner aus den Gemeinden Furth, Weihmichl, Obersüßbach und Bruckberg, dem Haupteinzugsgebiet der Einrichtung. Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller besuchte gemeinsam mit dem SPD-Gemeinderat Hans-Peter Scherble das Seniorenheim, das bereits 1946 von den Solanusschwestern in Betrieb genommen wurde, um sich für ihre Arbeit im Ausschuss „Gesundheit und Pflege“ im Bayerischen Landtag Anregungen von Fachleuten zu holen. Peter Herzig, der seit zehn Jahren Heimleiter und Pflegedienstleiter in Personalunion ist, freute sich gemeinsam mit Altbürgermeister Dieter Gewies, der als Bewohnerfürsprecher ehrenamtlich tätig ist, über das Interesse der Gesundheitspolitikerin.

38 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind im Further Seniorenheim beschäftigt, ab September kommt ein zweiter Auszubildender dazu, die sich um die Senioren kümmern. Zudem biete man eingestreute Kurzzeitpflege an, die regelmäßig von vielen Stammgästen wahrgenommen werde, damit die pflegenden Angehörigen unbesorgt in ihren Urlaub fahren können. Auch die Errichtung einer ambulanten Tagespflege läge Peter Herzig am Herzen, denn hierfür nehme der Bedarf auch zu und gerade Senioren, die alleinstehend seien, hätten so eine verlässliche und aktivierende Tagesstruktur, bestätigte auch Gemeinderat Hans-Peter Scherble. „Wir haben viele langjährige Mitarbeiter, die die Heimstruktur und die Bewohner kennen“, erläuterte Herzig. Dass es wenig Fluktuation gebe, liege sicherlich auch an der Bezahlung der Kräfte nach Tariflohn. Eine Pflegefachkraft verdiene in Vollzeit rund 2.900 Euro brutto, hinzu kämen beispielsweise Wochenendzulagen, erläuterte Herzig. Im Seniorenheim wird täglich frisch gekocht, sodass der Essensduft auch die Sinne der Bewohner aktiviere. Dass das Essen schmeckt, merke man auch daran, dass der „offene Mittagstisch“ sowohl von den Nachbarn des „betreuten Wohnens“ als auch von Further Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werde. Zudem beliefere man aus der Schlossküche heraus auch „Essen auf Rädern“ in der Region.

Ruth Müller interessierte sich auch für die Umsetzung der Hospiz- und Palliativversorgung im stationären Bereich. Mit dem im Bundestag beschlossenen "Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" wurde auch beschlossen, die Palliativ- und Hospizversorgung in Krankenhäusern und Seniorenheim zu verbessern. Ruth Müller interessierte sich deshalb für den Stand der Umsetzung in Furth, da eine zunehmende Zahl von Menschen ihre letzte Lebensphase in einer stationären Einrichtung verbringt. „Wir haben drei Palliativfachkräfte und arbeiten hervorragend mit der SAPV (spezialisierten ambulante Palliativ-Versorgung) in Landshut zusammen“, so Heimleiter Herzig. Zudem werde Zug um Zug das Palliativ- und Hospizkonzept für das Alten- und Pflegeheim in Furth konzipiert und die Mitarbeiter entsprechend geschult, damit für jeden Bewohner die letzte Phase des Lebens selbstbestimmt und nach den persönlichen Wünschen gestaltet werden kann. In diesem Zusammenhang kam man auch auf die Neuordnung der Pflegeberufe zu sprechen. Die „Generalistik“ solle dazu beitragen, fachübergreifende Kompetenz in Kranken- und Altenpflege zu entwickeln. Peter Herzig sieht die Einführung der Generalistik positiv, da sie sicher dazu beitragen wird, das Image der Pflege zu verbessern. Dieter Gewies war es noch ein Anliegen, die stets unkomplizierte und hervorragende Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim zu betonen. „Sowohl in meiner Zeit als Bürgermeister als auch nun als ehrenamtlicher Bewohnerfürsprecher bin ich von der Qualität und Kompetenz des Alten- und Pflegeheims immer wieder beeindruckt“. „Ihre Mitarbeiter leisten tagtäglich einen wertvollen Dienst für die ältere Generation in unserer Region, um ihnen einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen“, bedankte sich Müller bei Heimleiter Peter Herzig

Veröffentlicht am 19.09.2017

 

Gespräch über Städtebauförderung 15.09.2017 | Ortsverein


 

Florian Pronold, MdB und Ruth Müller, MdL informierten sich über Umgestaltung des Klosterkomplexes zu einem Bildungszentrum

 

Dass die Gemeinde Furth ein Vorzeigebeispiel für gelungene städtebauliche Innenentwicklung ist, davon konnte sich der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold bei einem gemeinsamen Rundgang mit dem Further Bürgermeister Andreas Horsche, Gemeinderat Hans-Peter Scherble und der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller persönlich überzeugen. Zuvor allerdings kam Pronold gerne der Bitte nach, sich in das Goldene Buch der Gemeine einzutragen. In Furth hat man schon vor Jahren damit begonnen, das Ortszentrum aufzuwerten und hat dabei das Entwicklungskonzept gänzlich ohne finanzielle Fördermittel des Bundes umgesetzt. Auch der Sitz des Rathauses entstand aus einer Kooperation mit der örtlichen Raiffeisenbank. Das neue Dorfzentrum ist nicht nur optisch eine enorme Aufwertung für den Ort, es lässt außerdem keine Wünsche offen. So hat man neben dem Rathaus auch Einkaufsmöglichkeiten, einen Schreibwarenladen, sowie Cafés und Restaurants in unmittelbarer Nähe. Eine Tatsache, die auch dem unmittelbar an den Ortskern angeschlossenen Seniorenheim sehr entgegen kommt. Natürlich kämen auch immer wieder Nachfragen nach der Schaffung von Einkaufsmöglichkeiten durch Discounter auf. Diese müssten jedoch am Ortsrand angesiedelt werden, was wiederum der umsichtig geplanten Innenentwicklung zuwider laufen würde. Dass die Gemeinde Furth mit ihrem neuen Ortszentrum ein beispielhaftes Projekt zur Belebung von Kommunen ist, blieb nicht verborgen. So wurde sie 2014 mit dem Nachhaltigkeitspreis für ihr Konzept ausgezeichnet.

 

Auf dem Weg zum ehemaligen Kloster der Maristen-Brüder, welches die Gemeinde im Jahr 2015 dem Orden abgekauft hatte, stellt Ruth Müller eine weitere Besonderheit des Ortes heraus. So verfüge Furth über die erste Inklusionsmittelschule des Landkreises Landshut und auch das Gymnasium, das von den Maristen gegründet wurde und in unmittelbarer Näher zum Kloster liegt, habe sich das Thema Inklusion zum Ziel gesetzt. In einem Teilkomplex des Klosters leben noch heute 16 Brüder, der Rest soll als zentrale Entwicklungsfläche einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt werden. So soll in den Räumlichkeiten des Klosters ein Seminar- und Schulungszentrum entstehen, womit sich Furth ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im Landkreis sichert. Noch dazu ist das zukünftige Schulungszentrum verkehrsmäßig sehr günstig gelegen und zeichnet sich durch seine schnelle Anbindung zum Münchner Flughafen aus.

 

Das „Sorgenkind“, so führt Andreas Horsche weiter aus, sei allerdings die dem Klosterkomplex angeschlossene, in den 50er Jahren erbaute Kirche. Auch diese befinde sich im Besitz der Gemeinde, da sie für die Maristen-Brüder, auch aufgrund der hohen Heizkosten, finanziell nicht mehr zu halten war. Nun suche man nach einer möglichst sinnvollen Nachnutzung für das Gebäude. Gerne würde Andreas Horsche das Objekt in einen Gemeindesaal verwandeln, eine Einrichtung die in seiner Gemeinde ohnehin bereits stark nachgefragt wird. Hierfür möchte er mit dem Gemeinderat ein durchdachtes Konzept entwickeln, um den Saal so flexibel wie möglich zu halten, damit er auch für Gottesdienste grundsätzlich noch zur Verfügung stehen könne. Als Experte für Bau und Stadtentwicklung im Bundesumweltministerium regt Florian Pronold an, sich in diesem Zusammenhang die nationale Umweltschutzinitiative des Bundes genauer anzusehen, die für die Bezuschussung energetischer Sanierungen von Kommunen gedacht ist. Ein Hinweis, den Bürgermeister Horsche dankbar aufnimmt. Während der Führung zum kuriosen Highlight des Kirchengebäudes, einem Bunker für 36 Personen, erzählt er: „Mit den Fördermitteln die man in der Zeit des „Kalten Krieges“ in den 50er Jahren für den Bau des Bunkers erhielt, konnte die Kirche mitfinanziert werden“. Heute führt er gerne ausländische Klassen in den Bunker, um ihnen vor Ort über die Zeit des „Kalten Krieges“ und seine Auswirkungen Auskunft zu geben.

 

Auf dem Gelände des ehemaligen Klostergartens entsteht ein neuer Kräutergarten mit angeschlossener Destillation, um Besuchern der Tagungsstätte und interessierten Besuchern die Entstehung und Wirkungsweise der von den Maristen selbst hergestellten und weithin bekannten Kräuterdestillate zu veranschaulichen. Weiter südlich im direkten Anschluss wird im Rahmen der Nahverdichtung ein weiteres Baugebiet zur Geschoßbauweise ausgewiesen. Diese Entwicklung begrüßt Ruth Müller: „Auch im ländlichen Gebiet herrscht mittlerweile ein Mangel an bezahlbaren Wohnungen, da viele junge Menschen vor dem Hausbau erst einmal zur Miete wohnen wollen.“ Beide Politiker zeigten sich beeindruckt von der Initiative der Gemeinde und sicherten ihre Unterstützung hinsichtlich Informationen zu möglichen Förderprogrammen zu.

 

Veröffentlicht am 15.09.2017

 

Kommunen müssen attraktiv für alle Generationen bleiben 12.08.2017 | Kreisvorstand


SPD-Kreisvorstand diskutierte über Bundestagswahl 

Juso-Vertreter Andreas Friedrich in den Vorstand gewählt

In der letzten Kreisvorstandssitzung vor der Sommerpause gratulierten die Vorsitzenden Ruth Müller, MdL und ihre Stellvertreter Gerhard Babl, Peter Forstner und Sebastian Hutzenthaler ihrem Juso-Vertreter Andreas Friedrich aus Ergoldsbach zu seiner Wahl in den Vorstand der Jusos auf Unterbezirks-Ebene. „Wir freuen uns, dass die Jusos in der Region Landshut wieder Nachwuchs bekommen und dass sich junge Menschen wieder verstärkt für Politik interessieren“, so die Vorsitzende Ruth Müller.
 

Veröffentlicht von SPD Landkreis Landshut am 12.08.2017

 

Kommunen müssen attraktiv für alle Generationen bleiben 10.08.2017 | Allgemein


SPD-Kreisvorstand diskutierte über Bundestagswahl – Juso-Vertreter Andreas Friedrich in den Vorstand gewählt

 

Veröffentlicht von SPD Landkreis Landshut am 10.08.2017

 

Blick über den Tellerrand des Landkreises 27.07.2017 | Kreistagsfraktion


SPD-Kreistagsfraktionen aus Erding und Landshut trafen sich zu Gedankenaustausch
Die B15 neu- wie geht es weiter, auf welcher Trasse, mit welchen Auswirkungen für den Landkreis Landshut- und mit welchen Folgen für den Nachbarlandkreis Erding. Dieses Thema war der Anlass für ein gemeinsames Arbeitsgespräch der SPD-Kreistagsfraktionen Landshut und Erding. Kreisrat Michael Gruber, der die Anregung zu diesem Gespräch gab, freute sich, dass es gleich im ersten Anlauf geklappt hat und fast alle „Erdinger“ und „Landshuter“ kommen konnten.

Veröffentlicht von SPD Landkreis Landshut am 27.07.2017

 

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